Mit einem 75 Sekunden Spot wendet sich der Landesjagdverband NRW vor allem an die nichtjagende Bevölkerung. Ehrliche Worte und klare Bilder sollen die Botschaft vermitteln. Zu sehen in den social networks und ab dem 18. Januar auch vor den Blockbustern in den Kinos in NRW. RWJunior findet das gut, vor allem den wohl zentralen Satz, der es auf den Punkt bringt: Die Jäger in NRW leben, lieben und schützen die Natur. Dass Jäger bei der Jagd auch Beute machen wollen, ist ja klar und muss nicht extra betont oder filmisch dargestellt werden. Super!



(jkg|reporter@rw-junior.de) Am besten, Du druckst dir das Bild aus und packst es ordentlich in deine Multikopter-Mappe. Das macht Sinn, denn dann kannst Du jedem, der dich "anmeckert" zeigen, was erlaubt ist und was nicht.

 

Regel Nr. 1 ist auf jeden Fall die Tatsache, dass Du allein erst einen Multikopter fliegen darfst, wenn Du 14 Jahre alt bist. Ansonsten muss ein Erwachsener dabei sein. Was es sonst noch so alles zu beachten gibt, regelt die Drohnenverordnung 2017, grafisch für Dich zusammengestellt im o.a. Bild.

 

Drohnen-Verordnung? Hört sich kompliziert an. Ist es aber nicht. Siehe oben.

 

Multikopter, manches Mal auch als Fotodrohnen bezeichnet, werden immer beliebter und machen viel Spaß. Allerdings können sie ihren Besitzern auch viel Ärger und Kosten einbringen. In der Nähe von Bochum etwa stürzte plötzlich ein mobiler Fotoflieger auf ein Auto. Zum Glück blieb es beim Blechschaden. Allerdings schlug dieser mit immerhin knapp 2000 Euro zu Buche. Damit solche oder noch schlimmere Probleme gar nicht erst auftreten, ist einiges zu beachten. Man fliegt nämlich auch als Privatperson keineswegs im rechtsfreien Raum, sondern muss sich an zahlreiche Vorschriften halten. Deren Unkenntnis schützt wie immer nicht vor Strafe und kann teuer werden. Tipp: Multikopter-Haftpflichtversicherung abschließen - wird von einigen Spezial-Versicherern angeboten und sollte nicht mehr als ca. € 80 pro Jahr kosten. 

 

Auszug aus den wichtigsten Regeln der Drohnen-Verordnung 2017

 

... auf Modellflugplätzen: Wer sein Flugobjekt ausschließlich auf einem Modellfluggelände fliegen lässt, kann das unverändert machen. Die neuen Regeln gelten nur außerhalb von Modellflugplätzen. Einzige Ausnahme: Man muss eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen

 

.… für Besitzer von Drohnen oder Modellflugzeugen mit einem Gewicht von mehr als 0,25 Kilogramm. Das dürften die meisten Piloten sein. Es muss muss eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers angebracht werden.

 

... für Besitzer von Drohnen oder Modellflugzeugen mit einem Gewicht von mehr als 2,0 Kilogramm Plakette mit Name und Adresse des Besitzers muss angebracht sein. Darüber hinaus müssen  besondere Kenntnisse nachgewiesen werden.. Der Nachweis wird entweder nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle erteilt oder bei Modellflugzeugen durch einen Luftsportverband nach einer Einweisung ausgestellt.