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RWJunior ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die im Großen und Ganzen an Natur-, Umwelt-, und Artenschutz interessiert sind. Dazu gehören natürlich auch jagdliche Themen, denn Jäger sind schon immer aktive Naturschützer gewesen. Du bist also auch genau richtig, wenn es um Jagd, Wild und Wald geht. Von unserem super Gewinnspiel einmal gar nicht zu reden.

 

Dass wir „Du“ als Anrede bevorzugen hat übrigens nichts mit Respektlosigkeit, sondern mit Kommunikation auf Augenhöhe zu tun. Geht klar, oder? Wir wünschen viel Spaß mit rw-junior.de Deine RWJunior Online-Redaktion.


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Ruhestörung im Schlafzimmer der Tiere vermeiden

Der Wald ist Lebensraum und vor allem Ruhezone vieler Wildtiere. Rehe, Rotwild oder Wildschweine kommen zum Äsen (fressen) zwar oft auf die Felder, Weiden und Wiesen, doch danach ziehen sie sich wieder zurück in dicht bewachsene Bereiche des Waldes, wo sie ihr „Schlafzimmer“ haben.

 

Dort sollte man die Tiere keinesfalls stören, denn sie ruhen sich dort aus und ziehen ihre Jungtiere groß. Dort fühlen sie sich sicher. Das ist für das Wild sehr wichtig. Deshalb sollte man Bereiche, in denen ganz viele junge Bäume dicht beieinander stehen – so genannte Dickungen – nicht betreten. Da kann man zwar gut verstecken spielen, aber darauf solltet ihr dem Wild zuliebe unbedingt verzichten. Solange man als Spaziergänger oder Mountainbiker auf den Wegen bleibt, ist das kein Problem. Das Wild kennt Fußgänger und Radfahrer. Rehe und Sauen wissen, dass die meisten Leute auf den Wegen bleiben. Sie warten im Unterholz bis die Menschen vorbei sind. Das macht dem Wild wenig aus.

 

Manchmal kann man auch Rehe (oder Damwild) beobachten, das ziemlich nah an Spazierwegen steht und äst. Das Wild weiß aus Erfahrung, dass von den Fußgängern an diesen Stellen keine Gefahr ausgeht. Wenn man aber mit Mountainbikes oder gar Quads quer durch den Wald heizt, erschrickt man das Wild. Die Tiere hetzen in Panik durch den Wald und man damit schadet man dem Wild sehr. Gerade im Winter braucht das Wild vor allem Ruhe. Es gibt nämlich wenig Nahrung und die Tiere brauchen wegen der Kälte viel Energie.

 

Wenn sie dann noch durch rücksichtslose Quad- oder Motorradfahrer durch den Wald gehetzt werden, können sie schnell krank werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Wild in Panik über die Straßen rennt und einen Unfall verursacht. Außerdem sollte man nicht in der Dunkelheit durch den Wald laufen. Bei der Jagd lässt sich das am frühen Morgen oder am späten Abend nicht vermeiden. Aber dabei geht man auch nicht durch Dickungen, in denen sich das Wild aufhält, sondern benutzt festgelegte Pirschwege, auf denen man leise zum Hochsitz und zurück kommt. Foto: Michael Breuer


Warum Mücken Dich gut riechen können.

© Exlibris Publish
© Exlibris Publish
Woher können die Stechmücken eigentlich immer so genau wissen, wo unsere Schlafzimmer sind? Oder wie finden die Plagegeister gerade  unser Zelt, unseren Wohnwagen, die Tür zum Wohnmobil oder genau Platz, an dem wir Wildtiere beobachten?
Manche glauben, die Insekten würden durch Licht angelockt. Aber das stimmt nicht wirklich. Die Mücken erschnüffeln uns nämlich.
Sie nehmen mithilfe ihrer Fühler unter anderem unseren Körpergeruch wahr, zum Beispiel unseren Schweiß oder Atem. Denn wenn wir ausatmen, setzen wir ein besonderes Gas frei. Es heißt Kohlenstoffdioxid. Und das können die Mücken echt gut riechen und zur Attacke übergehen.

Seit 2006 unter scharfer Beobachtung: Procyon Lotor,

der gemeine Waschbär.

©Foto: Jörg Krogull. Ganz putzig sieht das Kerlchen ja aus. Aber eine Plage und auch Gefahr sind die Kleinbären leider auch.
©Foto: Jörg Krogull. Ganz putzig sieht das Kerlchen ja aus. Aber eine Plage und auch Gefahr sind die Kleinbären leider auch.

Der Waschbär (Procyon lotor) ist ein in Nordamerika heimisches mittelgroßes Säugetier. Seit 1934 lebt er auch in Deutschand. Er wird deshalb als Neozoon bezeichnet. Das bedeutet, dass das Tier eigentlich in einer anderen Region der Welt heimisch ist, sich bei uns aber etabliert hat. Die Waschbären in Deutschland sind entweder aus Gehegen entkommen oder wurden ausgesetzt.

 

Ausgangspunkt: Edersee

Ein wichtiges Ereignis dabei war das Aussetzen von zwei Waschbärpaaren am 12. April 1934 am hessischen Edersee. In dieser Region leben auch heute noch die meisten Waschbären in Deutschland, denn das Gebiet um den Edersee stellt für die ausgesetzten Waschbären einen fast optimalen Lebensraum dar.

 

Körperbau und Lebensraum

Waschbären sind überwiegend nachtaktive Raubtiere und leben bevorzugt in gewässerreichen Laub- und Mischwäldern. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit leben sie zunehmend auch in Bergwäldern, auf Salzwiesen sowie in Dörfern und Städten.

 

Mit einer Körperlänge zwischen 41 und 71 Zentimeter und einem Gewicht zwischen 3,6 und 9,0 Kilogramm ist der Waschbär der größte Vertreter der Familie der Kleinbären. Typisch für den Waschbären ist die schwarze Gesichtsmaske.

 

Ernährung

Waschbären sind Allesfresser und ernähren sich von Pflanzen, Käfern, Schnecken, Würmern, Fischen, Fröschen, Kröten und manchmal von Vögeln oder Mäusen. In Gefangenschaft gehaltene Waschbären tauchen ihre Nahrung oft unter Wasser, was als „Waschen“ gedeutet wurde. Sehr wahrscheinlich ist das aber eine Leerlaufhandlung zur Imitation der Nahrungssuche an Fluss- oder Seeufern, wo er, unter Steinen und anderen Verstecken tastend, nach Krebsen oder anderen Nahrungstieren sucht.

 

Bejagung

 2013 wurden erstmals mehr als 100.000 Waschbären von Jägern erlegt. Da der Waschbär vor allem in der Nacht aktiv ist, wird er meist mit der Falle gefangen. Es ist wichtig, den Waschbären zu bejagen, da er sich sehr stark ausbreitet und z.B. bedrohten Vogelarten gefährlich wird. Waschbärfelle sind begehrte Pelze und werden zu Mänteln, Jacken oder Mützen verarbeitet. Das Fell ist sehr weich und wärmt sehr gut.

 

Verstädterte Waschbären

Weil er anpassungsfähig ist, lebt der Waschbär mittlerweile auch in Dörfern und Städten. Man nennt ihnen deshalb einen „Kulturfolger“. Seit den 1960er Jahren beherbergt die nordhessische Großstadt Kassel die dichteste Waschbärpopulation in ganz Europa. Dort leben ungefähr 50 bis 150 Tieren pro Quadratkilometer. Hohe Populationsdichten werden auch aus anderen Ortschaften in Nordhessen und Südniedersachsen gemeldet – also in der nähe des Edersees, wo die ersten Waschbären ausgesetzt wurden.

 

In Kleinstädten und Vororten schlafen viele Waschbären im nahen Wald und wandern zur Nahrungssuche in die Orte. Früchte und Insekten in Gärten und Speisereste im Müll sind leicht verfügbare Nahrungsquellen. Außerdem gibt es eine große Anzahl zusätzlicher Schlafplätze wie Baumhöhlen in alten Gartenbäumen, Gartenhäuschen, Garagen, verlassenen Häusern und Dachböden. Dort bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. Angeblich schläft fast jeder zweite Waschbär in Kassel in einem Haus.

 

Die steigende Anzahl an Waschbären im menschlichen Siedlungsraum hat zu sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt, die von totaler Ablehnung bis zur regelmäßigen Fütterung der Tiere reichen. Die meisten Behörden und einige Wildtierexperten warnen aber davor, Wildtiere zu füttern. Die werden dadurch nämlich immer aufdringlicher.

 

Ausgeräumte Mülltonnen und abgeerntete Obstbäume werden von den Hausbesitzern meist nur als lästig angesehen werden. Aber die Reparatur von Schäden, die Waschbären bei der Nutzung von Dachböden als Schlafplatz verursachen, kann mehrere tausend Euro kosten.

 

Das Erlegen einzelner Tiere löst das Problem jedoch in der Regel nur kurzfristig, da geeignete Schlafplätze entweder mehreren Waschbären bekannt sind oder bald wiederentdeckt werden. Deshalb sind vorbeugende Maßnahmen wichtig. Das bedeutet, dass man Äste abschneidet, über die die Waschbären aufs Dach und ins Haus gelangen. Oder man verhindert mit speziellen Vorrichtungen, dass die Waschbären die Regenrinne hochklettern können.

 

Der unerwünschte Gast

Der Waschbär ist 2016 in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische Union aufgenommen worden.

 


RWJunior Natur und Technik, die begeistert: Multicopter!

Was geht? Vorsicht: Es gibt Grenzen und Gesetze.

RWjunior - Die junge Seite der Jagd -
©Foto: Jörg Krogull |Die wichitgsten Regeln, damit der Spaß nicht plötzlich aufhört und Ärger förmlich in der Luft liegt. Nachlesen auf "Berichte und Infos"

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Die Online Redaktion informiert und/oder bittet um etwas Geduld

  • Natur und Technik, die begeistert | Drohnen-Verordnung 2017
  • Artikel Summ und Brumm. Hilfe für Bienenvölker ... in Vorbereitung
  • Artiikel Seit 2006 unter scharfer Beobachtung (Waschbär) ... in Vorbereitung.

RWJunior-Reporter/in

Felix, unser RWJunior-Reporter im Mai 2017. Seine Geschichte von den Erlebnissen, die er anlässlich einer Drückjagd an der Mosel hatte, lest ihr hier.


Martha ist unsere erste RWJunior-Reporterin. Sie hat uns einen spannenden Bericht aus dem Revier geschickt. Du kannst ihn dir hier ansehen.


Rückepferde im Einsatz

Im März berichten wir von der Arbeit der kräftigen Rückepferde in unseren Wäldern.

 

Seht euch die Story über die Kaltblüter hier an.


RWJunior-Reporter Video

Wer es nicht geschafft hat, die Jagd & Hund 2017 in Dortmund zu besuchen, bekommt hier einen  Eindruck, wie es auf dem Lernort Natur Stand in Halle 3b zuging. "Turbulent" ist das richtige Wort, schließlich war das Motto ja auch Mit den eigenen Kindern und Enkeln in den Wald.



Die Haselmaus gehört zu den gefährdeten Arten (Quelle: dpa)
Die Haselmaus gehört zu den gefährdeten Arten (Quelle: dpa)

Tier des Jahres 2017 - Die Haselmaus

 

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche.

 

Sie wiegt 15 bis 40 Gramm und wird knapp 15 Zentimeter lang, fast die Hälfte der Länge entfällt dabei auf den Schwanz. Das Fell ist gelbbräunlich bis rotbräunlich mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust, am Schwanz ist es meist etwas dunkler. Sie wird in freier Wildbahn drei bis vier Jahre alt und ist mit einem Jahr geschlechtsreif. Mehr

 

Ihr bevorzugter Lebensraum sind Mischwälder mit reichem Buschbestand in Mittel-, Nord- und Osteuropa. Besonders beliebt sind Haselsträucher. Durch die Zerstörung und Zerstückelung der Lebensräume ist die Haselmaus im nördlichen Europa (England, Schweden, Deutschland, Dänemark) seltener geworden. Die Haselmaus wurde durch die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild und die Deutsche Wildtier Stiftung als Tier des Jahres 2017 ausgewählt. Mehr


12 Gewinnspiele in 2017

Jeden Monat in 2017 findest Du hier ein Gewinnspiel mit tollen Preisen, die Du mit Sicherheit auf deinen Streifzügen durch die Natur gut gebrauchen kannst. Hier geht's zum aktuellen Gewinnspiel.

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